Vereinsmanagement

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Satzungen und Ordungen

Die Satzung eines Vereins ist seine Verfassung (§ 25 BGB).
Bei Vereinseintritt erkennt jedes Mitglied diese Verfassung an und damit auch seine Rechte und Pflichten, die aus der Vereinssatzung hervorgehen.

Zusätzlich zur Satzung gibt es in vielen Vereinen Ordnungen (Beitragsordnung, Platzordnung etc.) Obwohl diese Ordnungen nicht ausdrücklich im Gesetz erwähnt werden, werden sie von der Rechtsprechung anerkannt und sind somit Teil der Verfassung eines Vereins gemäß § 25 BGB.

Eine Satzung sollte auf dem aktuellen Stand sein.
Es gibt Vereinsvorstände, die eine Satzungsänderung scheuen, weil diese als arbeitsintensiv empfunden wird oder die Aussprache in der Mitgliederversammlung vermieden werden soll.

Stattdessen finden Praktiken Anwendung, die grundsätzlich durch die Satzung geregelt werden müssten, es aber nicht werden und somit von den Mitgliedern anfechtbar wären. Diesen Vereinen kommt es zu Gute, dass sich nur die wenigsten Mitglieder mit der Vereinssatzung auseinandersetzen.
Anders sieht es jedoch aus, wenn sich Behörden, bspw. das Finanzamt, für diese nicht durch die Satzung geregelten Praktiken interessieren. Bestes Beispiel ist die Auszahlung der „Ehrenamtspauschale“ an Vorstandsmitglieder, die von vielen Vereinen praktiziert wird, ohne dass es dafür eine satzungsrechtliche Grundlage gibt. Vereine bzw. Vorstände sind sich der Konsequenzen oftmals nicht bewusst und halten ihr Tun sogar für ein Kavaliersdelikt.  Dass es in diesen Fällen zu einer Entziehung der Gemeinnützigkeit kommen kann, wird schlichtweg verdrängt.

Dabei ist es so viel einfacher und unkomplizierter, sich mit einer Änderung oder Neufassung der Vereinssatzung zu beschäftigen, als mancher denkt.

Wir stellen Ihnen Mustersatzungen zur Verfügung, die den aktuellen rechtlichen Voraussetzungen entsprechen und die Sie den Bedürfnissen Ihres Vereins anpassen können.