Vereinsmanagement

Vereinsmanagement

Fusion von Vereinen

Vereinsfusion und Grunderwerbsteuer

Grunderwerbsteuer auf übertragene Grundstücke

Wenn der übertragenden Körperschaft ein Grundstück gehört, wird für dieses Grundstück Grunderwerbsteuer ausgelöst. Eine Steuerbefreiung wie bei der Körperschaftsteuer greift bei der Grunderwerbsteuer nicht. Es handelt sich auch um keine steuerfreie freigebige Zuwendung (Schenkung), weil durch den Verschmelzungsvertrag eine Verpflichtung besteht.

Der Umwandlungsvorgang, der mit dem Eigentumsübergang von Grundstücken von einem Rechtsträger auf einen anderen Rechtsträger verbunden ist, löst grundsätzlich Grunderwerbsteuerpflicht aus (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 3 GrEStG). Gemeinnützige Körperschaften sind nicht von der Grunderwerbsteuer befreit. Der Steuersatz in Hessen beträgt z.Z. 6,0 Prozent. Hier kann es zu erheblichen Steuerbelastungen kommen.

Tipp
Eine Senkung der Grunderwerbsteuer ist vor allem dadurch möglich wenn bei der Fusion der Verein als übertragender Rechtsträger fungiert, der weniger Grundstücke besitzt und der Verein aufnehmender Rechtsträger wird, der über ein umfangreiches Grundvermögen verfügt. Es wird also das Immobilienvermögen übertragen, dass kleiner ist und damit zu weniger Grunderwerbsteuer führt.