Vereinsmanagement

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Finanzen

SEPA-Lastschrift

Die Einführung der SEPA-Verordnung und die damit notwendigen technischen Umstellungen, waren im Jahr 2014 die Herausforderungen, denen sich das Gros unserer Vereine zu stellen hatte.
Mittlerweile hat sich SEPA eingespielt und wir haben uns alle an IBANs und BICs - und inzwischen nur noch IBANs - gewöhnt.

Noch Fragen?

Wenn es doch noch die eine oder andere Frage geben sollte, so empfehlen wir die Internetseite der Deutschen Bundesbank zu Rate zu ziehen. Hier finden Sie die Antworten.

SEPA in die Satzung aufnehmen

Vereine, die ihre Satzung ändern, sind gut beraten, wenn sie das SEPA-Lastschriftverfahren in ihrer Satzung verankern und sich bei der Formulierung an unserer Mustersatzung orientieren:

„… Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen.
Wir ziehen den Mitgliedsbeitrag unter Angabe unserer Gläubiger-ID (Anmerkung: Gläubiger-ID einfügen) und der Mandatsreferenz (interne Vereins-Mitgliedsnummer) (Anmerkung: Falls Sie nicht die Mitgliedsnummern als Mandatsreferenz nutzen, geben Sie hier den korrekten Text ein) jährlich zum 1. März (Anmerkung: Geben Sie hier das Datum ein, zu dem Sie den Einzug vornehmen werden) ein. Fällt dieser nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag. …“
(Auszug aus den Mustersatzungen des lsb h; § 5 Beiträge)

Da viele Vereine feststellen mussten, dass für Rückbuchungen im SEPA-Lastschriftverfahren sehr hohe Gebühren anfallen, empfiehlt es sich ebenfalls, die Handhabung dieser Rückbuchungsgebühren in die Satzung aufzunehmen:

„…Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages / der Gebühren / der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie evtl. Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat. …“
(Auszug aus den Mustersatzungen des lsb h; § 5 Beiträge)